Karten mit Affirmationen basteln für mehr Selbstliebe und zum Ziele erreichen

Samstag, 7. Oktober 2017
Hallo meine lieben zukünftigen Leser,
heute möchte ich euch ein kleines und einfaches DIY vorschlagen, mit dem ihr auf wunderbare Weise etwas Selbstliebe in euer Leben bringen könnt oder euren Zielen etwas näher kommen: Einfach Affirmationen auf kleine Karten schreiben. Nun könnt ihr zum Beispiel immer morgens eine ziehen, um einen Impuls für den Tag zu haben, oder ihr zieht immer abends eine Affirmation, die euch durch euer abendliches Entspannungsritual begleitet, wenn ihr so etwas habt.



Wie formuliere ich meine Affirmationen?
Ich formuliere Affirmation immer positiv und in der Gegenwart. Wenn ich einen verneinten Satz wähle, konzentriere ich mich nur auf das, was ich nicht möchte. Und das bringe ich immer wieder in mein Bewusstsein und stärke es damit. Ich möchten mich aber mit meiner Affirmation auf das konzentrieren, was ich erreichen möchte, und das immer wieder in das Bewusstsein bringen. Außerdem formuliere ich den Satz in der Gegenwart. Denn so oft ich auch einen auf die Zukunft bezogenen Satz wiederhole, kann er doch nie wahr werden, weil er sich ja nie auf das Jetzt beziehen wird, sondern immer auf eine mögliche Zukunft. Das ist vielleicht noch einmal etwas anderes, wenn ich einen bestimmten Zeitpunkt oder ein Ziel, auf das ich gerade hinarbeite, nenne. Das wäre zum Beispiel "Ich werde in der Prüfung gut abschneiden", aber der affirmierte Zustand "Ich werde mich selbst lieben" wird wohl nie eintreffen. Ganz im Gegenteil lässt diese Affirmation ein Gefühl von "Ich liebe mich gerade (noch) nicht selbst" in mir zurück.

Außerdem formuliere ich nur Affirmationen, an deren Zutreffen ich in dem Moment, in dem ich sie ausspreche, glauben kann. Das heißt, dass ich nicht versuche, mir etwas einzureden, von dem ich denke, dass es überhaupt nicht zutrifft, sondern einen Satz wähle, den ich für eine Möglichkeit halte, die Dinge zu sehen. Schließlich gibt es da immer verschiedene. Und nur weil eine in meinem Kopf verankert ist, heißt das nicht, dass nicht eine andere genau so wahr sein kann.
Wenn ich mich zum Beispiel gar nicht selbst lieben würde, wäre es dann nicht etwas zu weit gegriffen, mir immer wieder zu sagen, dass ich mich selbst liebe? Sollte ich mir nicht lieber sagen, dass ich mein Lächeln, meine kreative Ader oder was auch immer mir an mir mag? Damit gehe ich den ersten Schritt und konzentriere mich schon einmal auf die Dinge, die ich an mir mag. Und vielleicht kann ich mir im nächsten Schritt sagen, dass ich Dinge an mir mag, die ich bis dahin eher neutral bewertet habe. Wobei Selbstliebe natürlich nicht bedeutet, dass ich alles an mir super toll finden muss, aber das ist ein anderes Thema.


Wie bin ich auf die Ideen für die Affirmationen gekommen?

Ich hatte zum Teil Ideen, was ich gerne aufschreiben würde, zum Teil habe ich aber auch einfach die Suchmaschine meines Vertrauens genutzt, um Vorschläge für Affirmationen zu finden. In den Weiten des Internets gibt es zu Hauf Websites, die verschiedenste Affirmationen aufgelistet haben. Davon habe ich einige übernommen. Auf diese hin sind mir außerdem noch einige weitere eigene eingefallen und schnell hatte ich eine Stapel mit Affirmations-Karten zusammen.

Mein Leben haben diese Karten bereichert. Ich merke, dass die Affirmation sehr meinen Tag oder Abend prägt. Leider sind die Karten zu schnell in Vergessenheit geraten und haben unbeachtet auf meinem Nachttisch gelegen. Und so hat mich auch dieser Blogpost daran erinnert, öfters eine zu ziehen. Das ist genau das, was ich mir vom Bloggen erhofft habe: Dass es mir hilft, meinen Weg zu gehen und darauf zu bleiben. Wow ging das schnell.

Herzlichst♥,
eure Nicole

Nutzt ihr Affirmationen oder habt ihr das schon mal ausprobiert? Wenn ja: Funktioniert es? Und gibt es bestimmte, die ihr regelmäßig nutzt?

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