Wie ich mich ernähre, um nachhaltiger, gesünder und glücklicher zu leben

Dienstag, 3. Oktober 2017
Hallo meine lieben zukünftigen Leser,
ich möchte beginnen mit einem Thema, das die ganzen Bereiche betrifft, in denen ich Dinge verändere, die ich im letzten Post erwähnt habe. Also Gesundheit, Nachhaltigkeit und Selbstliebe. Und zwar mit der Frage, wie ich mich ernähre.


Ich lebe nun seit sieben Jahren vegan und ernähre mich mittlerweile außerdem vollwertig und fettarm.
Vegan geworden bin ich damals vor allem aus ethischen, aber auch aus Umweltschutzgründen. Ich wollte nicht länger unterstützen, dass Tiere leiden müssen und getötet werden. Auch die Idee, mit meiner Ernährung weniger Ressourcen zu verbrauchen, indem ich pflanzliche Lebensmittel direkt esse, anstatt sie erst in der Viehhaltung "veredeln" zu lassen, überzeugte mich, diesen Weg zu gehen. Und weil mich dies auch heute noch überzeugt, gehe ich ihn immer noch.
Der gesundheitliche Aspekt kam erst später dazu, als ich mich mit dem Thema befasst habe. Für den Anfang hat es mir gereicht, dass man auch als Veganer gesund leben kann beziehungsweise ist, was das Gesundheitsargument angeht, nur vegan zu leben, wohl nicht ausreichend für eine bessere Gesundheit. Man kann sich schließlich auch von Weißbrot mit veganem Schokoaufstrich und gesalzenen Chips oder so ernähren und da würde wohl, so weit die Ansichten über gesunde Ernährung auch auseinander gehen mögen, niemand behaupten, dass das nun sonderlich gesund wäre.
Aber über die Zeit wurde meine Ernährung immer vollwertiger und schließlich landete ich bei einer vollwertigen, fettarmen, pflanzlichen Ernährung, wie sie einige Ärzte (die sogenannten "plant-based doctors") empfehlen, um damit "Zivilisationskrankheiten" vorzubeugen oder zu heilen. Beispiele sind Dr. Esselstyn, Dr. Greger, Dr. Ornish, Dr. McDougall, Dr. Barnard (ich habe aber nicht von allen die Bücher gelesen und kann sie somit nicht alle im einzelnen weiterempfehlen).
Ich war nie so der Fan dieser speziellen Ernährungsweisen, die allerlei gesundheitliche Versprechen machen. Was mich aber an der Ernährung, die die plant-based doctors empfehlen, überzeugt, ist, dass sie wirklich auf wissenschaftlichen Befunden und nicht nur auf "Ich glaube, dass das so ist, und verbreite es, als wäre es ein Fakt" beruht. Es sind Mediziner, die sie empfehlen, anstatt Laien, die ihr Halbwissen teilen. Diese Ernährungsform ist nicht nur mit den Ernährungsempfehlungen der WHO kompatibel, sondern im Grunde eine konsequente Umsetzung dieser.
Bereiche, auf die ich außerdem achte, sind, dass ich Plastikverpackungen versuche, weitestgehend zu vermeiden, dass ich versuche, möglichst wenig Palmöl zu konsumieren, was zumindest bei der Ernährung, da sie ja eh fettarm ist, für mich kein Problem ist, und, dass ich, wo nötig, fair gehandelte Lebensmittel kaufe. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass Fairtrade und die Vermeidung von Plastikmüll oft im Konflikt zu einander steht, da fair gehandelte Lebensmittel leider fast immer in Plastik verpackt sind. Letzten Endes habe ich hier aber die Entscheidung für mich getroffen, Fairtrade vorzuziehen, außer der Verpackungsmüll ist wirklich unverhältnismäßig.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit meiner derzeitigen Ernährung, weil es mir damit nicht nur gut geht, sondern ich auch weiß, dass ich damit den Tieren, meiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes tue. Und, indem ich mir eine Ernährung gönne, die mir gut tut und meiner Ansicht nach die gesündeste ist, auch Selbstliebe praktizieren kann.
Herzlichst,
eure Nicole

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