Meine Adventskalender 2017 | Alternativen zum Schoko-Adventskalender

Mittwoch, 22. November 2017
Heute möchte ich euch meine Alternativen zum herkömmlichen Schoko-Adventskalender vorstellen. Denn auch ohne Schokolade kann man im Dezember jeden Tag ein Türchen öffnen und sich am Inhalt erfreuen. Natürlich gibt es noch viel mehr Möglichkeiten, wie zum Beispiel die ganz klassische mit dem kleinen Bildchen in jedem Türchen. Aber für mich sind drei Adventskalender so wie so schon mehr als genug.
Komplett nachhaltig sind die Adventskalender nicht. Mir war es aber auch wichtig, dass möglichst wenig Müll anfällt, im Gegensatz zum Beispiel zu Adventskalendern, in denen Kosmetikprodukte sind. EDIT: Dass der Tee-Adventskalender doch mehr Müll macht, als es aussieht, habe ich erst hinterher bemerkt.



Als erstes wäre da mein alljähriger Klassiker. Ohne ihn geht bei mir als passionierte Tee-Trinkerin nichts: der Tee-Adventskalender.


Ich hatte in den letzten Jahren den Bio Tee-Adventskalender von Sonnentor und war damit sehr zufrieden, sodass er auch dieses Jahr wieder mit von der Partie ist. Die Sorten sind bunt durchgemischt und liebevoll zusammengestellt. Bei einem anderen Tee-Adventskalender habe ich bereits die Erfahrung gemacht, dass es bis auf die Sorten aus dem Standardsortiment der Firma nur recht einfache und unkreative Kräutermischungen gab.
Die Verpackung ist recht hübsch und liebevoll gestaltet mit den Weihnachtsfenstern, ich fand sie allerdings letztes Jahr hübscher. Da sah sie nämlich aus wie ein Weihnachtsbaum.
Was noch praktisch wäre, wäre eine Kennzeichung, dass er vegan ist, damit man sich als Veganer nicht die Zutaten von allen 24 Teesorten durchlesen muss.
Verpackt ist die Pappschachtel leider nochmal in Plastik. Normalerweise würde ich Tee so nicht kaufen. Vielleicht schaue ich nächstes Jahr mal nach einer Alternative, auch wenn ich vom Produkt selbst begeistert bin. Wenigstens sind die Teebeutel nicht noch einmal einzeln in Plastik kuvertiert. Ein fair gehandelter Tee-Adventskalender wäre natürlich auch toll.
EDIT: Zu dem Material, mit dem die Teebeutel kuvertiert sind: Was wie Papier aussieht, besteht laut Beschriftung nur zu 80% aus nachwachsenden Rohstoffen, der Rest schient Plastik zu sein. Damit gehören die Dinger laut Beschriftung in den Restmüll. So viel unnötigen Müll an einem Tee finde ich wirklich nicht gut!
Ich lasse ihn dennoch hier drin stehen, weil ich den Post nun auch nicht löschen oder völlig umschreiben will und er so auch den manchmal steinigen Zero Waste Weg beschreibt. Den Tee kann ich so aber nicht mehr weiterempfehlen.
 


Mein zweiter Adventskalender ist ein Buch - wie könnte ich ihn also nicht toll finden? So etwas wollte ich seit Ewigkeiten schon mal haben. Um genau zu sein, seitdem ich als Kind gesehen habe, dass meine beste Freundin und ihre Schwester sowas Tolles hatten.

Ich habe ein wenig in einem großen Onlineversand herumgeklickt, den ich nur nutze, um mir Einblicke in Bücher und Rezensionen anzuschauen, und bin schließlich bei diesem gelandet. Es ist ein Buch mit 24 Geschichten von Charles Dickens zum Aufschneiden. Von Charles Dickens kenne ich tatsächlich nur die Weihnachtsgeschichte (die ziemlich schön ist!). Ich denke, es ist an der Zeit, das zu ändern.
Die Seiten sind sehr schön gestaltet. Sie sind farbig bedruckt in einem ähnlichen Design wie jenes des Buchcovers.
So ganz ökologisch war das nun nicht. Bevor ich ein Buch neu kaufe, schaue ich immer, ob ich es nicht gebraucht oder, wenn es ein bekannteres Buch ist, in der Bibliothek bekomme. Wenn nicht, und das war dieses Mal der Fall (vermutlich auch, da es Seiten zum Aufschneiden hat), bestelle ich es mir in der kleinen Buchhandlung bei mir im Stadtteil. Leider ist es nicht auf Recycling-Papier gedruckt und so schön die bunte Gestaltung ist, hätten Seiten, auf denen nur Text gedruckt wäre, sicherlich Druckertinte gespart. Aber wenigstens, war es nicht noch einmal in Plastik eingeschweißt, wie das häufig bei Büchern vorkommt.


Meinen dritten und letzten Adventskalender habe ich vor zwei Jahren selbst gebastelt und damals schon einmal verwendet.
Ich habe aus buntem Papier und Geschenkpapier kleine Zettelchen ausgeschnitten, die ich in der Mitte gefaltet habe. Hinein kamen Zitate, Sprüche, kleine Aufgaben für den Tag oder Affirmationen. Ich weiß schon gar nicht mehr, was darin steht, sodass ich mich nun überraschen lassen kann.
Mit einem Locher habe ich ein Loch hinein gemacht, an dem ich die Türchen mit einem Stück Baumwollband zugebunden habe. Nun wurden sie auf schwarzen Karton geklebt. Um den Adventskalender zu verzieren und die Türchen zu beschriften, habe ich Silberstift verwendet (sicherlich wären Buntstifte, die ich nun vorziehen würde, ökologischer gewesen).

Ich freue mich schon darauf, in der Adventszeit Tee trinkend kurze Geschichten von Charles Dickens zu lesen.
Seid ihr auch solche großen Kinder wie ich und habt einen oder mehrere Adventskalender? Wenn ja, was für welche?

Herzlichst,
eure Nicole

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